Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bedeutet für uns ganzheitliches Denken. Vom Anbau bis zum fertigen Produkt.
Unsere Produkte werden überwiegend in Deutschland hergestellt, während Rohstoffe, wie die JACKfrucht, direkt in ihren Ursprungsländern verarbeitet werden, um Qualität und Ressourceneffizienz zu gewährleisten.
CO₂ & Transport
Die JACKfrucht wird per Seefracht in großen Containern transportiert. Der CO₂-Ausstoß verteilt sich dabei auf große Warenmengen und fällt pro Kilogramm vergleichsweise gering aus.
Zum Vergleich: Selbst ein regional angebauter Apfel kann durch mehrere Transporte – etwa zur Wasch-, Sortier- und Verpackungsanlage sowie zum Handel – eine höhere Emissionsbilanz aufweisen als importierte Ware aus effizienter Containerlogistik.
Regional ist wichtig, aber Effizienz entscheidet über die tatsächliche Klimabilanz.
Sozialprojekt – Lebenshöfe
Wir übernehmen Verantwortung über unsere Produkte hinaus.
Mit jedem Kauf unserer Produkte entsteht mehr als nur ein gutes Gefühl: Ein Teil unserer Erlöse fließt in die Unterstützung von Lebenshöfen, die geretteten „sogenannten Nutztieren“ ein dauerhaftes Zuhause bieten.
Wir wählen diese Projekte mit Sorgfalt aus und möchten damit einen echten, nachhaltigen Beitrag leisten für Tiere, Menschen und Umwelt.
Ab Anfang Dezember 2026 findet regelmäßig eine Abstimmung statt, bei der unsere Kunden mitentscheiden können, welcher Lebenshof die Unterstützung erhält.
Gemeinsam Gutes bewirken.
Warum pflanzlich?
Fleischverzicht muss kein Verzicht auf Genuss sein.
My Lifestyle Food steht für eine sinnvolle, gesunde und vor allem genussvolle Alternative zum Fleischkonsum. Eine stärker pflanzenbasierte Ernährung kann die eigene Gesundheit fördern und gleichzeitig Umwelt und Klima entlasten.
Ein geringerer Fleischkonsum trägt dazu bei, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und natürliche Lebensräume zu schützen (IPCC, 2022; Poore & Nemecek, 2018).
Massentierhaltung
Die heutige industrielle Tierhaltung unterscheidet sich deutlich von traditionellen landwirtschaftlichen Betrieben. In großen Stallanlagen leben Tiere häufig auf engem Raum, was ihre Bewegungsfreiheit einschränken kann.
Um Verletzungen zu vermeiden, werden teilweise Eingriffe vorgenommen. Die hohe Besatzdichte begünstigt zudem die Ausbreitung von Krankheiten, weshalb Antibiotika eingesetzt werden. Dies kann zur Entstehung antibiotikaresistenter Keime beitragen, die für Mensch und Umwelt relevant sind (WHO, 2017; EMA/EFSA, 2021).
Klimawandel
Die Produktion von Fleisch verursacht entlang der gesamten Wertschöpfungskette Treibhausgasemissionen – vom Anbau der Futtermittel über Haltung und Verarbeitung bis zum Transport.
Zusätzlich entstehen durch die Verdauung von Wiederkäuern klimawirksame Gase wie Methan. Auch die Umwandlung von Waldflächen in landwirtschaftliche Nutzflächen kann erhebliche Mengen gebundenen Kohlenstoffs freisetzen.
Eine stärker pflanzenbasierte Ernährung kann daher einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Emissionen leisten (IPCC, 2022; FAO, 2013).
Ressourcenverbrauch
Die Tierhaltung benötigt große Mengen an Land, Wasser und Energie. Ein erheblicher Teil der weltweiten Ackerflächen wird für den Anbau von Futtermitteln genutzt.
Dabei gehen pflanzliche Kalorien und Proteine durch die Umwandlung in tierische Produkte teilweise verloren (Poore & Nemecek, 2018).
Auch der Wasserbedarf ist hoch – sowohl für den Futtermittelanbau als auch für Haltung und Verarbeitung (Mekonnen & Hoekstra, 2012).
Globale Ernährungssituation
Weltweit leiden weiterhin viele Menschen an Hunger oder Unterernährung, obwohl ausreichend Nahrungsmittel produziert werden.
Ein Teil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse wird als Tierfutter verwendet, statt direkt der menschlichen Ernährung zu dienen. Die Nachfrage nach Fleisch kann zudem Auswirkungen auf Weltmarktpreise und Landnutzung haben, insbesondere in wirtschaftlich schwächeren Regionen (FAO, 2023; World Bank, 2020).
Sojaimporte
Ein großer Teil des für die Tiermast verwendeten Sojas stammt aus Lateinamerika. Dort werden teilweise gentechnisch veränderte Sorten angebaut.
Der großflächige Anbau kann ökologische und soziale Auswirkungen haben, etwa auf Biodiversität, Landnutzung und Entwaldung. Nachhaltigere Beschaffungs- und Produktionsformen gewinnen daher zunehmend an Bedeutung (WWF, 2021; FAO, 2021).
Unser Beitrag
My Lifestyle Food setzt sich für genussvolle pflanzliche Alternativen ein, die eine bewusstere Ernährung und einen verantwortungsvolleren Umgang mit Ressourcen unterstützen.